Der Teufelskreis eines
zu hohen Angebotspreises

Was Wissenschaft und Marktdaten über
erfolgreiche Immobilienverkäufe zeigen

Die größte Aufmerksamkeit erhält eine Immobilie unmittelbar nach ihrer Veröffentlichung.

Diese Phase lässt sich später nicht mehr zurückholen!

Was sagen die Studien?

Studie 1:
Knight, Sirmans & Turnbull (Real Estate Economics, USA)1

Ergebnis:

Eine zu hohe Erstpreisfestsetzung führt regelmäßig zu

  • längerer Vermarktungsdauer,
  • häufigeren Preisreduzierungen
  • und am Ende oftmals zu einem niedrigeren Verkaufspreis.

Die Autoren schreiben sogar ausdrücklich:

"Eine falsche Erstpreisfestsetzung kostet Verkäufer Zeit und Geld."

Studie 2:
Anglin, Rutherford & Springer2

Ergebnis:

Ein bewusst überhöhter Einstiegspreis verlängert zwar die Vermarktung, führt jedoch nicht automatisch zu einem höheren Verkaufserlös.

Im Gegenteil:

Nach längerer Vermarktung steigt der Verhandlungsdruck auf den Verkäufer deutlich.

Studie 3:
Zillow Research3

Ergebnis:

Zillow analysierte Millionen tatsächlicher Immobilienverkäufe.

Auch diese Daten zeigen denselben Zusammenhang:

Je länger eine Immobilie am Markt bleibt,

  • desto häufiger erfolgen Preisreduzierungen,
  • desto skeptischer werden Interessenten,
  • desto geringer fällt häufig der erzielbare Verkaufspreis aus.

Warum passiert das?

Die Psychologie der Kaufinteressenten

Nicht die Immobilie wird schlechter.

Sie verliert ihre Attraktivität am Markt.

Kaufinteressenten beobachten Immobilien oft über Wochen.

Bleibt ein Objekt lange online, entstehen automatisch Fragen:

  • Warum ist sie noch verfügbar?
  • Ist der Preis zu hoch?
  • Gibt es versteckte Mängel?
  • Wartet der Verkäufer auf einen unrealistischen Preis?

Die Folge:

Mit jedem Monat sinkt häufig die Verhandlungsposition des Verkäufers.

Was bedeutet das für Verkäufer?

  • Der erste Angebotspreis ist strategisch entscheidend.

  • Die größte Aufmerksamkeit erhält eine Immobilie in den ersten Vermarktungswochen.

  • Ein zu hoher Angebotspreis lässt sich später oft nicht vollständig korrigieren.

  • Ziel sollte nicht der höchste Angebotspreis, sondern der höchstmögliche Verkaufspreis sein.

  • Die Bausubstanz einer Immobilie verliert alleine durch Leerstand an Qualität
    und damit an Wert. Denken Sie auch an Unterhaltskosten.

  • Die Hoffnung auf „später etwas mehr Geld“ können Sie viel sicherer „jetzt“ schon – bei etwas niedrigerem Verkaufspreis - durch eine gute Geldanlage erzielen.

 

Was heißt denn „Angebotspreis“ konkret
für meine Immobilie?

Der Angebotspreis einer Immobilie ist der strategische Preis, mit der Verkäufer auf Grundlage des ermittelnden Marktwerts an den Markt gehen, also veröffentlichen.

Der Marktwert kann nicht ermittelt werden über:

Verkaufspreise in der Nachbarschaft

Der eigene Kaufpreis beim Erwerb der Immobilie

Einschätzungen von Freunden

Internetportale

Was bedeutet das für Ihre Immobilie?

Wir ermitteln den möglichen Marktpreis Ihrer Immobilie auf Grundlage einer professionellen Bewertung, wie sie beispielsweise auch Banken nutzen.

Außerdem – und das ist wichtig - :

Neben der rechnerischen Bewertung berücksichtigen wir auch den Zustand, die Ausstrahlung, die Mikrolage und zahlreiche Eindrücke, die sich nicht vollständig in Zahlen ausdrücken lassen. Vor Ort!

Und wir lassen unsere Erfahrung einfließen.

Allerdings:

Es gibt nicht den einen richtigen Angebotspreis.

Es gibt unterschiedliche Vermarktungsstrategien.

Ein marktgerechter Angebotspreis kann bei manchen Immobilien die sinnvollste Strategie sein.

In anderen Fällen kann – je nach Nachfrage, Zielgruppe oder Objektart – auch ein bewusst etwas höherer Einstieg sinnvoll sein.

Oder niedrigerer.

Entscheidend ist nicht der höchste Angebotspreis, sondern die zur Immobilie passende Vermarktungsstrategie, die mit Ihnen abgestimmt ist.

Sprechen Sie uns gerne an.